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AKTUELL

Premiere in Berlin: NESTERVALS ELDORADO

Premiere! Diesen Herbst kommt das Nesterval Ensemble erstmals nach Berlin und entwickelt eine ortspezifische Arbeit für die Sophiensæle: NESTERVALS ELDORADO. Im Zentrum steht die queere Geschichte der Stadt vor und während des Terrors des Nationalsozialismus – insbesondere im Scheunenviertel rund um die Sophiensæle in Berlin Mitte. Inspiriert von den Biografien schwuler, lesbischer, bisexueller und trans* Menschen, die während der NS-Diktatur systematisch verfolgt und ermordet wurden, werden Fiktion und Wirklichkeit gekonnt zu einer berührenden Erzählung verwoben, in der das Publikum zu den Gedanken der Protagonist*innen wird. Wir freuen uns sehr auf diese Premiere in der Hauptstadt!

Vier Vorstellungen von NESTERVALS ELDORADO sind in englischer Sprache. Zu dieser Produktion wird es ein umfangreiches Vermittlungs- und Begleitprogramm geben. Zum Beispiel mit historischen Stadtrundgängen. Die Queer CUNTine verwandelt die Kantine der Sophiensæle in einen Nachtclub: An den drei Samstagen im Anschluss an die Vorstellungen von NESTERVALS ELDORADO lädt der*die Regisseur*in, Schauspieler*in, Kurator*in und Aktivist*in Heinrich Horwitz Berliner Künstler*innen verschiedener Generationen ein, um gemeinsam queere Vorkämpfer*innen, Ahn*innen und Mythen zu beschwören, die Gegenwart zu zelebrieren und eine Zukunft zu imaginieren. Es entstehen drei unterschiedliche Bar-Abende mit Musik, Drag, Stand Up und Performance – nicht nur für das Publikum, das vorher im Theater war, sondern für alle.


NESTERVALS ELDORADO 24. September – 11. Oktober 2026, Sophiensæle Berlin
INFO https://sophiensaele.com
Tickets für NESTERVALS ELDORADO werden noch zu zwei Verkaufsstarts verfügbar sein: 20. August. und 10. September, jeweils ab 16 Uhr. Der Vorverkauf läuft über die Sophiensæle.

Gefördert durch das Bundesministerium für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport, die Kulturstiftung des Bundes. Gefördert von dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. Gefördert durch die Stadt Wien. Gefördert durch die Ilse und Dr. Horst Rusch-Stiftung und die Between Bridges Stiftung.



Ahoi Hamburg: Nesterval geht im August aufs SCHIFF!

Nach restlos ausverkauften Theaterhits vom Baakenhöft bis zum Museumsdorf Volksdorf in vergangenen Festival-Editionen kehrt Nesterval im August mit ihrer sechsten Kampnagel-Sommerfestivalarbeit nach Hamburg zurück – und zeigt als neuesten Coup eine Premiere auf der MS Stubnitz: DAS SCHIFF beginnt filmreif, denn die Luxusyacht MS Nesterval gerät auf der Heimfahrt in Seenot und wird von der MS Stubnitz gerettet. Was folgt, ist ein gesellschaftliches Experiment zwischen Maschinenraum und Captain’s Dinner, White Lotus, Love Boat und Triangle of Sadness. Während die gestrandete Yachtgesellschaft versucht, ihren Glanz zu bewahren, trifft der Glamour auf Gegenwind und die Grenzen zwischen Oben und Unten verschwimmen. Das Publikum wird Teil der Crew und erlebt, wie aus einer Rettungsfahrt eine Reise in tiefe menschliche Abgründe wird. Wie immer verwebt Nesterval, zu deren festem Ensemble inzwischen auch Hamburger Performer*innen gehören, dabei historische Zusammenhänge, Walzerklänge, Popkultur und politische Realitäten zu einem Theaterspektakel mit Suchtpotenzial.

DAS SCHIFF 5.–16. August 2026, Internationales Sommerfestival Kampnagel Hamburg
INFO www.kampnagel.de
Gefördert durch das Bundesministerium für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport

WEITERE INFORMATIONEN …



(abgespielt) NESTERVALS NIBELUNGEN:
Dystopie und Utopie im Doppelpack

So habt ihr euch entschieden: Nestervals GÖTTERDÄMMERUNG in der Neuen Staatsoper war abgespielt. Doch was in der Richard-Wagner-Adaption mit der Entscheidung des Publikums für Donaugold beziehungsweise Wallden zuende ging, wurde im Frühjahr 2026 als Dystopie bzw. Utopie fortgesetzt.

Der Kampf ums Überleben ging in die nächste Runde. Gleichzeitig, an zwei unterschiedlichen Spielorten, zwei Casts und mit zwei Koproduktionspartnern fanden NESTERVALS NIBELUNGEN statt: DONAUGOLD und WALLDEN.

DONAUGOLD war die letze Produktion am bisherigen Standort von brut Wien in der Nordwestbahnstraße sein, WALLDEN eine Koproduktion mit den Wiener Festwochen | Freie Republik Wien. Als Gegenentwurf sollte hier im öffentlichen Raum über mehrere Wochen eine naturnah lebende Gemeinschaft ohne Hierarchien entstehen. 

Es geht um unsere Zukunft. Im Zentrum beider Stücke steht die Gegenüberstellung zweier Lebensentwürfe, zweier Haltungen, zweier Welten – als Spiegelungen ein und desselben Menschheitsproblems. Beide Theaterabende folgen dabei bewährt immersiv einem weitgehend identischen dramaturgischen Ablauf, spiegeln zentrale Szenen, Figurenkonstellationen und Motive wider. Doch was in WALLDEN möglicherweise gelingt, scheitert in DONAUGOLD – und umgekehrt.
Das Publikum erwartete eine neue Nibelungensaga für eine Zivilisation am Scheideweg.

Die Premieren beider Stücke fanden am 17. Mai statt – zeitgleich wie auch sämtliche Vorstellungen bis 6. Juni.
Weitere Informationen zu beiden Stücken:
DONAUGOLD und WALLDEN


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